Schon von Geburt an ist jedes Kind neugierig auf die Welt, es ist ein Entdecker und Forscher, es erkundet die Welt mit allen Sinnen und macht sie sich so zu Eigen.

Diese Grundvoraussetzung nutzen wir, indem wir den Kindern auch hier im Kindergarten Möglichkeiten zum Forschen geben.

Mit dem Angebot der Stiftung Haus-der-kleinen-Forscher bilden sich zwei Mitarbeiterinnen kontinuierlich fort und bringen die Erkenntnisse in die pädagogische Arbeit unseres Kindergartens mit ein.

Haus-der-kleinen-Forscher ist ein bundesweites Projekt, welches sich der Aufgabe stellt, Fragen und Wissbegierde bei Kindern anzuregen und die Antworten durch eigene Experimente zu bekommen.

Kleine Anlässe, große Erkenntnisse – der Alltag ist voller Forschungsfragen!

Naturwissenschaftliche Phänomene sowie Fragen der Nachhaltigkeit sind Teil der Erfahrungswelt von Kindern: Morgens klingelt der Wecker, die Zahncreme schäumt beim Zähneputzen, das Radio spielt Musik – und woher kommt eigentlich der Kakao, der morgens in der Tasse dampft? Kinder wollen ihre Welt im wahrsten Sinne des Wortes „begreifen“ und verschiedenste Phänomene unter die Lupen nehmen. Diese vielfältigen Anlässe im Alltag der Kinder lassen sich auch für die pädagogische Arbeit nutzen. Die Fragen der Kinder spielen deshalb beim Forschen und Experimentieren eine zentrale Rolle.

Was bedeutet mathematische, informatische, naturwissenschaftliche und technische Bildung sowie Bildung für nachhaltige Entwicklung in Kita und Grundschule?

Dem „Haus der kleinen Forscher“ geht es um Lernfreude und Problemlösekompetenzen. Kinder werden bei einem forschenden Entdeckungsprozess, der sich von seiner Vorgehensweise her an den Naturwissenschaften orientiert, begleitet. Dazu gehören u.a. das Beobachten, Vergleichen und Kategorisieren, das sich Kinder zunutze machen, um die Welt um sich herum zu erkunden. Kinder stellen dabei immer wieder ihre Vermutungen auf die Probe – das Wiedergeben „richtiger“ Erklärungen für bestimmte Phänomene nach Erwachsenenverständnis ist dabei nicht das primäre Ziel.

Das „Haus der kleinen Forscher“ fördert eine nachhaltig positive Einstellung zu Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik und ermutigt Mädchen und Jungen, sich mit Fragen der Nachhaltigkeit auseinander zu setzen. Gemeinsames Vorgehen fördert nicht nur die Neugier und Begeisterung für viele Phänomene des Alltags, sondern auch eine Reihe weiterer Basiskompetenzen, die die Kinder für ihren späteren Lebensweg benötigen. Dazu gehören u. a. Sprachkompetenz, Sozialkompetenz und Feinmotorik sowie ein Zugewinn an Selbstbewusstsein und innerer Stärke.

Quelle: www.haus-der-kleinen-forscher.de